Ostsee: TORDAS Mai 2013

Donnerstag, 16.5.2013 Kühlungsborn - Rostock

TORDAS

"Heute ist der letzte Tag am Meer. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Heute Abend erreichen wir Rostock, damit ist der Törn für mich zu Ende." dachte ich wehmütig als ich aufwachte. Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir die TORDAS klar zum Auslaufen. Der Wind wehte so halbwegs. Stark genug dass wir Segel setzen konnten. So segelten wir Richtung Rostock. Wie schon zwei Tage zuvor, wurde der Wind immer schwächer. Gegen Mittag wurde es fast windstill. Nun noch hatten wir Zeit, und so tümpelten wir langsam unserem Ziel entgegen.
Später drehte der Wind etwas und frischte gleichzeitig so weit auf, dass wir zum Abschluss wieder richtig Segeln konnten.

Rostock in Sicht

Langsam kam Rostock in Sicht. Nun wurde das Segeln wieder anspruchsvoller: der Wind frischte auf, so dass wir gute Fahrt machten und die Fahrstraße der großen Schiffe rückte ebenso näher. "Pass auf, halte den Kurs..... etwas mehr Steuerbord.... Halte genau auf die grüne Tonne zu.... Nein, auf die Andere, Ja und nun etwas abfallen....achte auf deinen Kurs...." so ähnlich lotste uns Elke zur Hafeneinfahrt.

Warnemünde

Schließlich legten wir unter Mühen an unserm reservierten Platz in Warnemünde an. Warnemünde liegt an der Einfahrt zum Rostocker Hafen. Und mühsam war es deshalb, weil der Hafenmeister mit einem viel größeren Schiff gerechnet hatte. Da passte die TORDAS nicht richtig zwischen die Poller und den Steg, die Fender fanden keinen richtigen Halt, kurzum es war eine Frickelei.
Elke wollte besonders gut liegen, da die nächste Crew nicht so Seeerfahren war und Niemand beim Einteigen ins Wasser fallen sollte.


Für mich war der Törn nun so gut wie beendet. Nach einigen Anlegerbieren und einer ausgiebigen Dusche spazierten wir durch Wannemünde und am Strand entlang. Das Abendessen erfolgte dieses Mal wieder Auswärts in einer Pizzaria.
Und zwischendurch konnte ich auch noch einen Geocache loggen :)

WarnemündeWarnemünde
WarnemündeWarnemünde

Es war ein tolles Erlebnis im Norden unterwegs zu sein.
Die Ostsee, zumindest der Teil, wo ich mit war, zeigte sich von seiner sanften Seite. Gemütlich wie in der Adria, nur nicht so warm.
Die Kombination Segeln und Einradfahren hatte einen besonderen Reiz.
Na, vielleicht gibt es irgendwann mal eine Fortsetzung.


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Letzte Änderung: 9.3.2014
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