Kroatien-Kornaten: L'Embrunce d' Argent Juli 1997

Montag, 24. 7. Dugi Otok: Bozava



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Nach einem langen, gemütlichen Frühstück legten wir kurz nach zehn Uhr ab. Es war ein wunderschöner Tag. Wir fuhren an der Westseite der Insel Kornat Richtung Norden. Die Kornaten waren vor langer Zeit einmal sehr dicht bewaldet gewesen. Jetzt wächst dort kaum mehr etwas. Trotzdem ist es ein toller Anblick an diesen kahlen Gesteinsformationen entlang zu segeln. Die Kornaten sind ein beliebtes Segelrevier. Dem entsprechend viele Yachten waren unterwegs.


Kornaten, zwischen den Inseln
Kahle Inseln
Kornaten

Bevor wir die kahlen Hänge von Kornat hinter uns ließen, ankerten wir noch an einer kleinen Insel an der Nordspitze Kornat's.
Wir bauten das Beiboot zusammen. Helmut drehte damit ein paar Runden in der Bucht. Als Nächstes wollten wir nun einmal ausgiebig schwimmen und schnorcheln. Das war eine feine Sache. Das Wasser war zirka fünf bis acht Meter tief und wir konnten bis zum Boden hinunter sehen. Andrea, die vom Aussehen her total unsportlich wirkte, überraschte uns nun vollkommen. Sie tauchte wie ein Delphin ohne irgendwelche Probleme bis zum Grund. Fische sahen wir eher im seichten Wasser im Seegras.

Helmut war inzwischen auch neugierig auf die Unterwasserwelt. Er lieh sich meine Maske, Schnorchel und Flossen um auch einen Blick unter Wasser zu werfen. Friederun erklärte ihm die Technik des Abtauchens. Helmut machte einen korrekten Hüftknick und tauchte ab. Leider hatte er ein ziemliches "Black Out" denn er sah nicht, daß der Boden schnell näher kam und so knallte er mit dem Kopf an den Boden. Zu allem Unglück hat er sich auch noch das Ohr bedient obwohl das Wasser nur maximal drei Meter tief war. Das Thema tauchen war ab nun für Helmut erledigt.

Während wir im Wasser herumplantschten, kochte Hermine einen großen Topf Spaghetti.
Um sechzehn Uhr fünf (laut Logbuch) lichteten wir den Anker. Nach kurzer Zeit passierten wir die schmale Durchfahrt zwischen Dugi Otok und Kornat.

Schmale Durchfahrt zwischen Kornat und Dugi Otok

Damit hatten wir die Kornaten bereits wieder verlassen. Dugi Otok die Verlängerung von Kornat sieht ganz anders aus. Es ist eine bewohnte und stark bewachsene Insel. Während wir an der Ostseite von Dugi Otik Richtung Norden motorten, begegneten uns viele Yachten, Ausflugschiffe und ein Tauchschiff, die alle nach Süden fuhren.

Um zwanzig Uhr fünfzehn erreichten wir Bozava im Norden von Dugi Otok.


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Letzte Änderung: 9.3.2014
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